| Rolle | Regulatory Affairs Specialist IVD (IVDR) |
|---|---|
| Branche · Fachbereich | Medizintechnik · Regulatory Affairs |
| Stundensatz (Orientierung) | 90–130 € / h netto, ohne Reisekosten |
| Einsatz | Überwiegend remote – Dokumentenarbeit, Reviews und Abstimmungen laufen meist remote; einzelne Termine vor Ort. |
| Regelwerke | IVDR (EU) 2017/746 · ISO 20916 · EN 13612 |
| Auch gesucht als | IVDR Consultant · Regulatory Affairs In-vitro-Diagnostika · Leistungsbewertung IVD |
Aufgaben und Anforderungen im Überblick
Typische Aufgaben
- Klassifizierung von IVD nach den sieben Regeln in IVDR Anhang VIII und MDCG 2020-16
- Planung der IVDR-Umstellung von Legacy-Produkten unter Berücksichtigung der Fristen nach VO (EU) 2024/1860
- Erstellung und Koordination der Technischen Dokumentation nach IVDR Anhang II und III
- Aufbau von Leistungsbewertungsplan und -bericht nach Art. 56 und Anhang XIII
- Erstellung des Kurzberichts über Sicherheit und Leistung (SSP) für Produkte der Klassen C und D
- Begleitung von Leistungsstudien nach Art. 57 ff. IVDR und ISO 20916 in Abstimmung mit dem Studienteam
- Beantwortung von Rückfragen der Benannten Stelle und Koordination mit EU-Referenzlaboratorien
- Regulatorische Bewertung von In-house-Produkten nach Art. 5 Abs. 5 IVDR für Gesundheitseinrichtungen
Was Auftraggeber erwarten
- Studium in Biologie, Biochemie, Medizin, Labormedizin, Pharmazie oder verwandten Fächern
- Mehrjährige RA-Erfahrung mit In-vitro-Diagnostika, idealerweise mit IVDR-Zertifizierung bei einer Benannten Stelle
- Verständnis für analytische und klinische Leistung, Studiendesign und Statistik von Diagnosetests
- Kenntnis der IVDR, relevanter MDCG-Leitlinien und gemeinsamer Spezifikationen für Klasse-D-Produkte
- Sehr gutes Englisch für Dokumentation und Kommunikation mit Benannten Stellen
Typische Projektanlässe
- Umstellung von Klasse-C-Produkten mit Antrag bei der Benannten Stelle bis 26. Mai 2026
- Vorbereitung von Klasse-B- und sterilen Klasse-A-Produkten auf die Antragsfrist 26. Mai 2027
- Lücken in der Leistungsbewertung, insbesondere bei klinischer Leistung von Bestandsprodukten
- Neues Begleitdiagnostikum mit Konsultation der Arzneimittelbehörde
- Rückfragen der Benannten Stelle oder des EU-Referenzlabors zu Klasse-D-Produkten
- Gesundheitseinrichtung, die In-house-Tests nach Art. 5 Abs. 5 IVDR absichern muss
Was ein Freelance Regulatory Affairs Specialist IVD leistet
Der Regulatory Affairs Specialist für In-vitro-Diagnostika (IVD) verantwortet im Projekt, dass Reagenzien, Kalibratoren, Kontrollmaterialien, Analysegeräte, Software und Probenbehälter die Anforderungen der IVDR (EU) 2017/746 erfüllen und rechtzeitig zertifiziert werden. Die Rolle unterscheidet sich deutlich von Regulatory Affairs unter der MDR: Die IVDR hat ein eigenes, risikobasiertes Klassifizierungssystem mit den Klassen A bis D, eine eigene Logik der Evidenz (Leistungsbewertung statt klinischer Bewertung) und eigene Akteure wie EU-Referenzlaboratorien.
Unter der alten Richtlinie 98/79/EG konnten die meisten IVD ohne Benannte Stelle in Verkehr gebracht werden. Unter der IVDR ist für den Großteil der Produkte eine Benannte Stelle beteiligt. Für viele Hersteller ist das die erste Zertifizierung überhaupt – mit entsprechendem Aufbaubedarf bei Technischer Dokumentation, QMS und Leistungsbewertung.
Schnittstellen bestehen zu Forschung und Entwicklung, zur analytischen Verifizierung im Labor, zum Clinical-Affairs-Team, das Leistungsstudien plant, zur Biostatistik, zum Qualitätsmanagement und zur PRRC. Bei Begleitdiagnostika (Companion Diagnostics) kommt die Zusammenarbeit mit dem Arzneimittelhersteller und der konsultierten Arzneimittelbehörde hinzu.
Typische Projekte und Deliverables in IVDR-Mandaten
Die Nachfrage folgt den Fristen der VO (EU) 2024/1860. Diese hat die Übergangszeiträume für Produkte mit Konformitätserklärung oder Bescheinigung nach der alten Richtlinie verlängert: für Klasse D bis 31. Dezember 2027, für Klasse C bis 31. Dezember 2028, für Klasse B und sterile Klasse-A-Produkte bis 31. Dezember 2029. Voraussetzung ist unter anderem ein IVDR-konformes QMS bis 26. Mai 2025 sowie ein Antrag bei einer Benannten Stelle bis 26. Mai 2025 (Klasse D), 26. Mai 2026 (Klasse C) bzw. 26. Mai 2027 (Klasse B und A steril) und eine schriftliche Vereinbarung jeweils bis zum 26. September desselben Jahres.
Phasen eines IVDR-Umstellungsprojekts
- Portfolio-Analyse: Klassifizierung aller Produkte nach Anhang VIII, Ermittlung der Fristen, Priorisierung.
- Gap-Analyse: Abgleich der vorhandenen Dokumentation mit IVDR Anhang I (GSPR), II und III; Bewertung der Leistungsdaten.
- Leistungsbewertung: Nachweise zur wissenschaftlichen Validität, analytischen Leistung und klinischen Leistung zusammenführen, Lücken durch Literatur, Routinedaten oder Studien schließen.
- Einreichung: Technische Dokumentation an die Benannte Stelle, bei Klasse D ggf. Prüfung durch ein EU-Referenzlabor und Einbindung des Expertengremiums.
- Nach der Zertifizierung: PMS-Bericht (Klassen A und B) bzw. PSUR (Klassen C und D), PMPF, Aktualisierung des SSP.
Konkrete Deliverables
- Klassifizierungsbegründungen für das gesamte Portfolio
- GSPR-Checkliste mit Verweisen auf Nachweise
- Leistungsbewertungsplan und -bericht, Berichte zur analytischen und klinischen Leistung
- Kurzbericht über Sicherheit und Leistung (SSP) nach Art. 29 für Klassen C und D
- PMS-Plan, PMPF-Plan und -Bericht, PSUR
- Kennzeichnung und Gebrauchsanweisung nach Anhang I Kapitel III und EN ISO 18113
- Antwortdokumente auf Rückfragen der Benannten Stelle
Ein häufiger Engpass liegt bei der klinischen Leistung von Bestandsprodukten. Viele Tests sind seit Jahren im Markt und in der Routine bewährt, doch die vorhandenen Daten stammen aus Verifizierungsstudien mit kleinen Probenzahlen, aus Literatur zu Vergleichsprodukten oder aus nicht strukturiert ausgewerteten Ringversuchen. Unter der IVDR müssen diese Daten so aufbereitet werden, dass sie die Zweckbestimmung, die Zielpopulation und die angegebenen Leistungsmerkmale nachvollziehbar belegen. Freelance-Spezialisten bewerten deshalb früh, welche Lücken sich durch Literaturrecherche und Auswertung von Routinedaten schließen lassen und wo eine eigene Leistungsstudie unvermeidbar ist – eine Entscheidung mit erheblichen Auswirkungen auf Zeitplan und Budget.
IVDR, Normen und MDCG-Leitlinien im Überblick
Der regulatorische Rahmen für IVD ist umfangreich und wird durch Leitlinien und gemeinsame Spezifikationen konkretisiert.
| Regelwerk | Worum es geht | Relevanz im Projekt |
|---|---|---|
| IVDR (EU) 2017/746 | Rechtsrahmen für In-vitro-Diagnostika | Klassifizierung, Konformitätsbewertung, Leistungsbewertung, PMS |
| VO (EU) 2022/112 und VO (EU) 2024/1860 | Gestaffelte Übergangsfristen und Bedingungen | Bestimmen Antrags- und Zertifizierungsfristen je Klasse sowie Fristen für In-house-Produkte |
| MDCG 2020-16 | Leitlinie zu den Klassifizierungsregeln der IVDR | Grundlage für Klassifizierungsentscheidungen |
| MDCG 2022-2 | Allgemeine Grundsätze der klinischen Evidenz für IVD | Struktur der Leistungsbewertung: wissenschaftliche Validität, analytische und klinische Leistung |
| EN ISO 20916:2024 | Klinische Leistungsstudien mit Humanproben – gute Studienpraxis | Harmonisierte Norm für Planung und Durchführung von Leistungsstudien |
| EN 13612:2002 | Leistungsbewertung von In-vitro-Diagnostika | Ältere Norm aus der Zeit der Richtlinie 98/79/EG; noch in Bestandsdokumentationen anzutreffen, für Studien unter der IVDR ist EN ISO 20916 maßgeblich |
| Durchführungsverordnung (EU) 2022/1107 | Gemeinsame Spezifikationen für bestimmte Klasse-D-Produkte | Verbindliche Leistungsanforderungen, z. B. für Blutgruppen- und Infektionsmarker |
| MDCG 2025-5 | Fragen und Antworten zu Leistungsstudien | Auslegung der Anforderungen an Leistungsstudien nach Art. 57 ff. |
Weitere relevante Normen sind EN ISO 13485, EN ISO 14971, EN ISO 18113 (Bereitstellung von Informationen durch den Hersteller), EN ISO 15223-1 (Symbole) und für Software EN 62304. Seit Mai 2026 sind zudem die ersten EUDAMED-Module verpflichtend, was auch die Registrierung von IVD und die Bescheinigungsdaten betrifft. Der im Dezember 2025 vorgelegte Kommissionsvorschlag zur gezielten Überarbeitung von MDR und IVDR sieht unter anderem vor, sterile Klasse-A-Produkte ohne Benannte Stelle zu ermöglichen; bis zu einer Verabschiedung gilt jedoch das geltende Recht.
Qualifikation und Erfahrung, die Auftraggeber erwarten
IVD-Regulatory-Affairs ist ein spezialisiertes Feld. Auftraggeber erwarten meist mindestens drei bis fünf Jahre RA-Erfahrung mit IVD, und zunehmend konkrete IVDR-Zertifizierungserfahrung. Wer bereits ein Produkt der Klasse C oder D durch ein IVDR-Verfahren begleitet hat, ist deutlich gefragter als jemand mit reiner IVDD-Erfahrung.
- Ausbildung: Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Medizin, Labormedizin, Pharmazie, medizinische Technologie für Laboratoriumsanalytik.
- Fachverständnis: Sensitivität, Spezifität, prädiktive Werte, Nachweisgrenze, Präzision, Richtigkeit, Interferenzen, Kreuzreaktivität, Stabilität – und die statistischen Methoden, mit denen sie belegt werden.
- Produkterfahrung: Immunassays, molekulare Diagnostik, klinische Chemie, Hämatologie, Point-of-Care-Tests, Selbsttests, Software für die Befundinterpretation. Die Anforderungen unterscheiden sich stark.
- Studienerfahrung: Grundkenntnisse in der Planung klinischer Leistungsstudien nach EN ISO 20916 sind ein wichtiger Pluspunkt.
- Sprachen: sehr gutes Englisch, Deutsch für die Zusammenarbeit mit deutschen Labors und Herstellern.
Stundensatz und Konditionen für IVDR-Freelancer
Freiberufliche RA-Spezialisten für IVD liegen nach unserer Orientierung bei etwa 90 bis 130 Euro netto pro Stunde, ohne Reisekosten.
Höhere Sätze sind realistisch bei Klasse-D-Produkten mit gemeinsamen Spezifikationen und Referenzlaborprüfung, bei Begleitdiagnostika, bei Software mit KI-gestützter Befundung und bei kurzfristigen Mandaten vor Antragsfristen. Niedrigere Sätze ergeben sich bei Klasse-A- und Klasse-B-Produkten mit geringerem Prüfaufwand, bei langen Laufzeiten mit hoher Auslastung und bei klar abgegrenzten Aufgaben wie der Überarbeitung von Gebrauchsanweisungen.
Orientierung Konditionen: rund 90–130 €/h netto, Reisekosten bei Terminen vor Ort meist nach Aufwand. IVDR-Umstellungen ganzer Portfolios dauern oft zwölf Monate und länger; Einzelprodukte häufig sechs bis zwölf Monate. Die Auslastung reicht von zwei Tagen pro Woche bis Vollzeit. Die Fristen der VO (EU) 2024/1860 erzeugen Nachfragespitzen vor den jeweiligen Antragsterminen im Mai.
Remote oder vor Ort im IVD-Regulatory-Affairs
Der überwiegende Teil der Arbeit ist Dokumentation, Bewertung und Abstimmung – und damit gut remote möglich. Technische Dokumentation, Leistungsbewertungsberichte und Einreichungen entstehen in Dokumentenmanagementsystemen, die Kommunikation mit Benannten Stellen läuft elektronisch.
Präsenz ist sinnvoll zum Projektstart, bei Workshops mit Entwicklung und Labor, bei Gesprächen über die Aussagekraft vorhandener Verifizierungsdaten und bei Audits. Für Projekte mit Gesundheitseinrichtungen nach Art. 5 Abs. 5 IVDR – also In-house-Tests in Kliniklaboren – sind Termine vor Ort oft unverzichtbar, um Abläufe, Qualitätsmanagement nach EN ISO 15189 und Dokumentation zu verstehen.
Vertragsmodelle für Regulatory Affairs IVD
IVDR-Mandate laufen in den üblichen Modellen, wobei Direktverträge bei kleineren und mittleren IVD-Herstellern besonders verbreitet sind.
- Direktvertrag als Freiberufler: häufig bei spezialisierten Herstellern, die gezielt IVDR-Erfahrung suchen.
- Über Beratungshäuser oder Personaldienstleister: verbreitet bei Konzernen und großen Umstellungsprogrammen.
- Ergebnisorientierte Pakete: etwa Klassifizierung eines Portfolios, Gap-Analyse oder Erstellung eines Leistungsbewertungsberichts zum Festpreis.
- Eigene GmbH: sinnvoll, wenn Sie mit weiteren Experten zusammenarbeiten, etwa Biostatistik oder Clinical Affairs.
- Arbeitnehmerüberlassung: möglich, wenn Sie wie ein Teammitglied eingegliedert sind; dann gelten Höchstüberlassungsdauer nach § 1 Abs. 1b AÜG und Equal Pay nach § 8 AÜG.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung: Bei Projekten mit Gesundheitseinrichtungen sind oft öffentliche Vergaberegeln, Datenschutz für Patientenproben und Vertraulichkeitsvereinbarungen zu beachten. Klären Sie diese Punkte vor Vertragsbeginn.
Abgrenzung zu verwandten Rollen
Der RA Specialist IVD unterscheidet sich vom Regulatory Affairs Manager Medizintechnik vor allem durch die IVDR-spezifische Logik: Klassifizierung nach sieben Regeln, Leistungsbewertung statt klinischer Bewertung, gemeinsame Spezifikationen und EU-Referenzlaboratorien. Der Clinical Affairs Specialist plant und betreut Leistungsstudien operativ, während der RA-Spezialist die regulatorischen Anforderungen und die Einbettung in die Technische Dokumentation verantwortet. Die PRRC ist auch unter der IVDR nach Art. 15 vorgeschrieben und kann von erfahrenen RA-Spezialisten übernommen werden.
Für Freelancer bietet der IVD-Bereich gute Spezialisierungsmöglichkeiten, etwa auf molekulare Diagnostik, Begleitdiagnostika, Selbsttests oder In-house-Produkte von Gesundheitseinrichtungen. Wer seine Erfahrung mit konkreten Produkttypen und Klassen belegen kann, wird gezielt angefragt.
Projektbeispiele für RA IVDR
Anonymisierte Projektanfragen, wie sie für diese Rolle und verwandte Profile regelmäßig vorkommen.
Häufige Fragen
Welche IVDR-Übergangsfristen gelten nach VO (EU) 2024/1860?
Für Produkte mit Erklärung oder Bescheinigung nach der alten Richtlinie gilt die Übergangszeit für Klasse D bis 31. Dezember 2027, für Klasse C bis 31. Dezember 2028 und für Klasse B sowie sterile Klasse-A-Produkte bis 31. Dezember 2029. Voraussetzungen sind unter anderem ein IVDR-konformes QMS bis 26. Mai 2025 sowie fristgerechte Anträge und schriftliche Vereinbarungen mit einer Benannten Stelle.
Was umfasst die Leistungsbewertung nach IVDR?
Die Leistungsbewertung nach Art. 56 und Anhang XIII stützt sich auf drei Säulen: wissenschaftliche Validität des Analyten, analytische Leistung des Produkts und klinische Leistung. Sie wird in einem Leistungsbewertungsplan festgelegt und in einem Leistungsbewertungsbericht dokumentiert. Nach dem Inverkehrbringen wird sie durch die Nachbeobachtung der Leistung (PMPF) aktualisiert.
Was ist das Besondere an Klasse-D-Produkten?
Klasse-D-Produkte haben das höchste Risiko, etwa Tests zum Nachweis übertragbarer Erreger in Blutspenden oder Blutgruppenbestimmung. Für bestimmte Produkte gelten gemeinsame Spezifikationen nach Durchführungsverordnung (EU) 2022/1107. Zudem können EU-Referenzlaboratorien die angegebene Leistung prüfen und Chargen untersuchen, und Expertengremien werden in bestimmten Fällen einbezogen.
Kann ich IVDR-Projekte vollständig remote bearbeiten?
Größtenteils ja. Dokumentation, Leistungsbewertung und Einreichungen laufen elektronisch. Präsenz ist sinnvoll zum Projektstart, für Workshops mit Entwicklung und Labor und bei Audits. Bei Projekten mit In-house-Tests in Gesundheitseinrichtungen sind Termine vor Ort häufiger nötig, um Laborabläufe und das Qualitätsmanagement nach EN ISO 15189 zu verstehen.
Was gilt für In-house-Produkte von Gesundheitseinrichtungen?
Nach Art. 5 Abs. 5 IVDR dürfen Gesundheitseinrichtungen unter Bedingungen eigene Tests herstellen und verwenden, ohne die meisten IVDR-Anforderungen zu erfüllen. Seit Mai 2024 gelten u. a. Anforderungen an QMS, Dokumentation und Erklärung. Die Begründung, dass kein gleichwertiges Produkt auf dem Markt verfügbar ist, ist nach VO (EU) 2024/1860 ab 31. Dezember 2030 erforderlich.
Welche Rolle spielt EN ISO 20916 im IVDR-Kontext?
EN ISO 20916:2024 regelt die gute Studienpraxis für klinische Leistungsstudien mit Humanproben und ist unter der IVDR harmonisiert. Sie betrifft unter anderem Studienplanung, Ethik, Einwilligung, Probenmanagement und Berichterstattung. Für Leistungsstudien, die nach Art. 58 IVDR genehmigungs- oder anzeigepflichtig sind, ist sie eine zentrale Referenz neben MDCG 2025-5.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Stundensätze sind Orientierungsspannen, kein Honorarspiegel. Stand: 10/2026.